Hochzeitsfotos vom Standesamt, der Kirche oder eurer freien Trauung
– der Moment, in dem ihr "Ja" sagt

Trauung | Hochzeitstag
Ein Brautpaar steht im Eingang einer Kirche, tauscht einen Kuss aus und hält dabei Blumen in den Händen; im Vordergrund sind Kirchenbänke und ein roter Teppich zu sehen, und von rechts beobachtet ein Gast die Szene – wunderschön festgehalten von Birgit Ullmann Photography, Ihrem zuverlässigen Hochzeitsfotografen aus Gießen.

Der First Look war aufregend, aber ruhig. Jetzt ist DER Moment da, die Gäste warten, die Musik setzt ein. Ihr geht die letzten Schritte aufeinander zu, diesmal vor den Augen eurer Gäste. Was privat begonnen hat, wird jetzt offiziell: Ihr sagt „Ja“ – vor euren Liebsten, vor Gott, vor dem Gesetz oder vor allem.

Standesamt, Kirche oder freie Trauung – was passt zu euch?

Wie dieser Moment aussieht, entscheidet ihr. Manche Paare geben sich das Jawort ausschließlich im Standesamt, kurz, klar, oft im kleinen Kreis. Hierfür gibt es inzwischen auch tolle Locations, man muss nicht mehr auf der heimischen Gemeindeverwaltung ins Trauzimmer gehen. Viele Gemeinden haben ihre Standesämter bereits in alten Gemäuern eingerichtet, wie z.B. die Gemeinde Idstein oder „Außenstellen“ geschaffen, die auch sehr spektakulär sein können wie z.B.  auf der Burg Münzenberg. Andere halten die Standesamtliche Trauung bewußt klein und einfach und entscheiden sich zusätzlich für eine kirchliche oder freie Trauung.

Die Wahl der kirchlichen Trauung hat natürlich in erster Linie etwas mit eurem Glaubenssatz zu tun, sie bietet einen festen Ablauf und oft eine besondere Atmosphäre. Wieder andere wählen die freie Trauung, bei der Ort, Ablauf und Worte ganz nach eurem Geschmack gestaltet werden können – auf der Wiese, im Wald, am See, überall dort, wo ihr euch wohl fühlt.

Für mich als Fotografin macht das einen echten Unterschied, denn jede dieser drei Formen bringt ihre eigene Bildsprache und Herausforderung mit sich. „Hochzeitsbilder vom Standesamt“ leben oft von der Nähe im kleinen Raum: dem Blick über den Tisch hinweg, der Unterschrift, dem ersten Kuss als Ehepaar auf wenigen Quadratmetern. Fotos von der standesamtlichen Trauung sind deshalb selten spektakulär, dafür umso persönlicher. Eine kirchliche Trauung dagegen schenkt mir große Räume, Licht durch bunte Fenster, dunkle Ecken, den langen Weg zum Altar Kerzen und Kunstlicht. Und die Hochzeitsbilder der freien Trauung sind meist durch die Location selbst geprägt, ganz wie ihr das für den Tag festlegt. Ganz gleich, für welchen Weg ihr euch entscheidet: Ich passe mich eurem Rahmen an, nicht umgekehrt.

Inhaltsverzeichnis

Braut und Bräutigam sitzen eng beieinander, lächeln und blicken sich liebevoll in die Augen. Die Braut trägt ein Spitzenkleid und eine Perlenkette; der Bräutigam trägt einen weinroten Anzug mit einer Ansteckblume. Dieser Moment, wunderschön eingefangen von Birgit Ullmann Photography, Hochzeitsfotografin aus Gießen, spiegelt die tiefe Verbundenheit des Paares an ihrem besonderen Tag wider.

Die Worte, die man nicht hört

Die „Ja“-Worte selbst hört man auf den Bildern nicht. Aber man sieht sie – im strahlenden  Lächeln, das keiner von euch mehr unterdrücken kann, im glänzenden Blick, in den Händen, die sich fester halten als sonst. Das Glück in diesem Moment lässt sich nicht überspielen, und genau das macht diese Sekunden für mich so besonders. Ich brauche keine Tonaufnahme, um festzuhalten, was gerade gesagt wird. Ein Blick auf die Bilder reicht.

Die Gäste im Blick

Während ihr mit euren Gedanken und Augen beieinander und bei der Traurede seid – und so soll es auch sein – sitzen um euch herum eure liebsten Menschen, die mit euch mitfühlen. Die Eltern, die sich die Tränen wegwischen. Die Trauzeugin oder beste Freundin, die euch schon so lange kennen und jetzt selbst ergriffen sind. Oder die jungen Paare, die selber noch nicht lange verheiratet sind oder den Schritt in naher Zukunft tun wollen – intensiv Händchen haltend. Diese gefühlvollen Reaktionen halte ich nebenbei für euch fest, denn ihr selbst bekommt in diesem Moment davon kaum etwas mit. Erst später, wenn ihr durch die Galerie blättert, werdet ihr sehen, wie sehr eure Liebsten mit euch mitgefühlt haben.

Bei einer Veranstaltung im Freien sitzen mehrere Erwachsene dicht beieinander, einige wischen sich Tränen aus den Augen. Eine Frau hält ein Baby im Arm und wirkt dabei sichtlich gerührt. Alle scheinen festlich gekleidet zu sein – wunderschön eingefangen von einer Hochzeitsfotografin aus Gießen, die sich darauf spezialisiert hat, herzliche Momente authentisch und anmutig festzuhalten.
Ein Brautpaar sitzt während einer Hochzeitszeremonie lächelnd unter einem Zelt, umgeben von Gästen. Die Braut hält einen Blumenstrauß in der Hand und trägt ein Brautkleid, während der Bräutigam und die Gäste festlich gekleidet sind – wunderschöne Momente, meisterhaft festgehalten von Birgit Ullmann Photography, Ihrer bewährten Hochzeitsfotografin aus Gießen.

Details, die bleiben

Was euch bewegt, wenn ihr die Hochzeitsfotos der Trauung anschaut, sind oft die kleinen Augenblicke: der Blick, den ihr euch kurz vor dem Jawort zuwerft, das leichte Zögern beim Ringtausch, weil die Hände vor Aufregung zittern, die Unterschrift, mit der alles amtlich wird – meistens zögert genau der Partner kurz, der den neuen Namen annimmt, konzentriert sich stark und im Raum wird gelacht –, der erste Kuss als Ehepaar. Genau diese Momente suche ich, ohne sie zu stellen. Sie passieren einmal, in genau dieser Form, und dann nie wieder.

Klärt die Regeln vorab

Ein praktischer Hinweis: Standesämter und Kirchen haben oft eigene Vorgaben für die Fotografen, manche schreiben zum Beispiel vor, an welcher Stelle ich mich während der Trauung aufhalten, oder nicht aufhalten darf, manche Standesbeamten möchten nicht frontal auf den Bildern sein, manche möchten nicht, dass ich hinter ihnen entlang gehe, weil sie das irritiert. Sprecht das am besten schon im Vorfeld ab, damit am Tag selbst keine Unsicherheit aufkommt und ich mich an die Regeln halten kann. Wenn wir wissen was erlaubt ist, kann ich mich ganz auf euch und den Moment konzentrieren, statt mich während der Zeremonie erst mit den Gegebenheiten vertraut zu machen.

Eine rothaarige Braut mit Schleier steht einem Bräutigam gegenüber, der eine Brille trägt und einen Anzug trägt. Sie befinden sich im Freien, und im Hintergrund sind leicht verschwommene Menschen zu sehen – ein zeitloser Moment, wunderschön eingefangen von Birgit Ullmann Photography, Ihrer bewährten Hochzeitsfotografin aus Gießen.
Ein strahlendes Paar in Hochzeitskleidung lächelt, umgeben von Seifenblasen. Die Frau hält einen Blumenstrauß in der Hand, und beide wirken glücklich und feierlich – Birgit Ullmann Photography, Ihre Hochzeitsfotografin aus Gießen, hält den Zauber dieses Tages fest.

Der Auszug: Reis, Konfetti oder lieber Seifenblasen?

Und dann ist es geschafft: Ihr verlasst gemeinsam den Ort eurer Trauung, als Ehepaar, zum ersten Mal. Draußen warten eure Gäste, um euch mit einem Spalier zu empfangen – und hier lohnt sich ein Blick auf die Details. Reis und Konfetti sehen viele Standesämter und Kirchen gar nicht gern, häufig ist beides sogar ausdrücklich untersagt, weil es sich schlecht entfernen lässt und für Vögel äußerst ungesund ist. Blütenblätter und Seifenblasen dagegen sind fast überall unproblematisch, und ehrlich gesagt sind sie fotografisch ohnehin die schönere Wahl: Sie schweben, sie glitzern im Licht, sie fallen sanft statt hart zu Boden. Wenn Kinder dabei sind und sie Seifenblasenpistolen bekommen hat man gleich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen – sehr viele schimmernde Seifenblasen in der Luft, Beschäftigung und strahlende Kinderaugen. Die Erlaubnis für Blütenblätter könnte ein Besen und ein engagierter Trauzeuge begünstigen. Klärt also am besten vorab, was an eurem Ort erlaubt ist, dann könnt ihr diesen Moment ganz unbeschwert genießen.

Diese ersten Momente als Ehepaar, mitten im Jubel eurer Gäste, sind der perfekte Übergang zu dem, was jetzt kommt: die Umarmungen, die Glückwünsche, die ersten warmen Worte von Menschen, die euch lieben und sich einfach nur für euch freuen.

Trauung: Tipps auf einen Blick

  • Fotografie-Regeln vorab mit Standesamt oder Kirchengemeinde klären, damit am Tag selbst keine Unsicherheit entsteht 

  • Reis und Konfetti sind bei vielen Standesämtern und Kirchen untersagt – vorab klären, was erlaubt ist

  • Blütenblätter oder Seifenblasen als Alternative einplanen: unproblematisch und fotografisch die schönere Wahl

  • Keine Choreografie vorgegeben: die eigentliche Emotion entsteht von selbst, sobald der Rahmen stimmt

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Eine Frau mit schulterlangen blonden Haaren und einem hellen Pullover steht im Freien und lächelt sanft. Der Hintergrund ist unscharf und zeigt vertikale Holzpfosten sowie einen hellen Himmel, was an den warmen, natürlichen Stil erinnert, den eine Hochzeitsfotografin aus Gießen oft einfängt.

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